Fragen, geradeheraus beantwortet.

Eine App, die in Ihre Mediathek schreibt, sollte mit harten Fragen rechnen. Hier sind die ehrlichen Antworten.

Verändert die App meine Originalfotos?

Sie setzt das Ortsfeld des Mediathek-Objekts über Apples Photos-Framework — dasselbe Feld, das die Fotos-App selbst bearbeitet, wenn Sie ein Foto auf die Karte ziehen. Die Pixel werden nie angefasst, und jeder Schreibvorgang wird journalisiert, damit Widerrufen exakt das wiederherstellt, was vorher da war, einschließlich „nichts“.

Und wenn die App falsch rät?

Die App rät nie stillschweigend. Jede Ortsangabe wird Ihnen zuerst mit ihren Belegen vorgeschlagen — den Ankern, dem Abstand zwischen ihnen, der vergangenen Zeit maßstabsgetreu gezeichnet. Sind die Belege schwach, sagt sie das in klaren Worten und zeichnet gar keinen Pin. Und wenn sich eine bestätigte Ortsangabe doch als falsch erweist, stellt Widerrufen den vorherigen Zustand exakt wieder her.

Die Uhr meiner Kamera war falsch gestellt. Ist alles verloren?

Nein — das ist der Normalfall, kein Sonderfall. Falsch gestellte Kamerauhren sind die Regel: Heimatzeit auf Reisen, dazu die alltägliche Drift. Der Versatz wird erkannt, indem das Auslösemuster Ihrer Kamera mit dem Ihres Telefons abgeglichen wird, Sie prüfen ihn in einer Live-Vorschau auf der Karte, und jeder Vorschlag rechnet mit der korrigierten Zeit. Mehr zu Kameras →

Warum braucht die App vollständigen Zugriff auf die Mediathek?

Die ganze Methode besteht darin, die Zeitleiste rund um jedes Foto ohne Ortsangabe zu lesen. Bei teilweisem Zugriff hat die Zeitleiste Löcher, und Löcher erzeugen selbstbewusst falsche Anker — deshalb bittet die App um vollständigen Zugriff, erklärt warum und weigert sich, ohne ihn zu raten.

Kann ich widerrufen, nachdem ich die App beendet habe?

Ja. Das Widerruf-Journal ist dauerhaft — es wird vor den Fotos geschrieben und ist deshalb immer vollständig. Das Einzige, was Widerrufen nicht tut, ist ein Foto zu überschreiben, das Sie seitdem bearbeitet haben — die werden übersprungen und gemeldet, nie überfahren.

Verlassen meine Fotos mein Gerät?

Nein. Der Scan, die Herleitung, der Uhrenabgleich — alles auf dem Gerät. Keine Accounts, keine Uploads, keine „Verarbeitung in der Cloud“. Das vollständige Datenschutzversprechen →

Kann ich die Orte stattdessen als Datei bekommen?

Ja — exportieren Sie bestätigte Ortsangaben als GPX-Track und nutzen Sie ihn in Lightroom, exiftool oder jedem Geotagging-Werkzeug, dem Sie ohnehin vertrauen. Ihre Mediathek bleibt unangetastet.

Funktioniert das mit RAW-Dateien?

Ja. Jede Kamera, deren Fotos in Apple Photos landen, wird unterstützt — Canon CR3, Nikon NEF, Sony ARW, Fujifilm RAF und JPEGs gleichermaßen. Jedes Kameragehäuse bekommt seine eigene Uhrenkorrektur.

Was passiert mit Fotos, die die App nicht verorten kann?

Sie bleiben unangetastet und landen in einem ehrlichen Fach: Unsichere Gruppen zeigen ihren Weg und ihren Grund, und Fotos ganz ohne brauchbare Anker warten darauf, dass Sie sie von Hand setzen — oder eben nicht. Überspringen kostet nichts; übersprungene Gruppen kommen beim nächsten Mal einfach wieder.

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